Zum Ursprung zurück – mit Blick nach vorn
- vor 13 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Drei Jahre IAMNOTWINE

KOMPRO-MILLE-LOSER GENUSS
Ein Sechs-Gänge-Menü, das von alkoholfreiem Wein begleitet wird, hat meines Wissens bisher noch niemand gewagt – bis am vergangenen Freitag (19.06.2026).
Der Anlass: die Geburtstagsfeier von IAMNOTWINE an dem Ort, an dem alles begann.

Drei Jahre IAMNOTWINE feierte Franziska Ingenbrand gemeinsam mit Kunden, Freunden und ihrer Familie im stilvollen Kaiserhof in Guldental an der Nahe. Ein anspruchsvolleres Ambiente hätte es kaum geben können. In der Region für seine feine und kreative Küche bekannt, zauberten Kuchenchefs Thomas und Max in der offenen Küche ein Fine-Dining-Menü par excellence. Dazu servierte Franziska, unterstützt vom K-Service-Team, eine Auswahl ihrer IAMNOTWINE-Weine.

HANDWERK
Eine echte Wine-and-Food-Pairing-Challenge: Alkoholfreier Wein präsentiert sich stilistisch eher zurückhaltend als ein Wein, dessen Körper vom Alkohol getragen wird. Hier sind Fingerspitzengefühl und Know-how gefragt, denn die feinen Aromen können schnell von zu stark gewürzten oder scharfen Speisen überlagert werden. Das bedeutet: Der Koch darf nicht zu verliebt in seine Gewürze sein – auch wenn Salz und Säure grundsätzlich gute Freunde des Weins sind.


Begrüßt wurden die Gäste mit einem erfrischenden alkoholfreien Secco, der mit einer Essenz aus Maikraut (Waldmeister) und Erdbeeren verfeinert wurde. Ein spritziges, fruchtiges, amber-farbenes Getränk, das bei den hochsommerlichen Temperaturen ausgesprochen gut ankam.
Dazu wurde Sauerteigbrot vom Pankratius Hof in Mainz mit Tomatenmarmelade auf Teriyaki-Butter gereicht.

KOPFSACHE
„Den Auftakt machte der Gang ‚Mit dem Kopf durchs Dressing‘, begleitet von einem Bernstein spritz auf Basis von IAMNOTWINE. Im Mittelpunkt stand ein Herz vom Kopfsalat mit Buttermilch-Holunder-Dressing, gerösteten Sonnenblumenkernen und fein geschnittenen Zwiebelringen. Zweierlei Cremes aus Kopfsalat und Sonnenblumenkernen rundeten das Gericht harmonisch ab.

Die feinen Bitter- und Zitrusnoten des FRANZ VON FEIN Bernstein Aperitifs sowie seine herb-würzige Kräuter Aromatik harmonierten hervorragend sowohl mit den Röstaromen der Sonnenblumenkerne als auch mit dem floralen Dressing des Salats.

Während die Gäste kulinarisch verwöhnt wurden – und den Küchenchefs in der Open Kitchen jederzeit bei ihrer Arbeit zusehen konnten –, führte Franziska mit viel Charme durch die Welt von IAMNOTWINE.

Der „Tanz auf dem Vulkan“ wurde vom Radiant Rosé begleitet – einer Cuvée aus Pinot Noir und Portugieser mit fruchtigen Noten und einer eher milden Säure. Auf den Teller kam ein Tatar vom selbst erlegten Reh, verfeinert mit einer Pistaziencreme und ergänzt durch gegrillte Radieschen, die mit Pistazien-Vinaigrette beträufelt waren.

Fichtennadelöl und Fichtennadelsalz unterstrichen die feine Säure des Weins, während ein Topping aus fein geraspeltem Eigelb dem Gericht den letzten Schliff verlieh.

INTERNATIONAL TOUCH
Die ‚Dorade Royale auf Thai-Mission‘ brachte eine angenehme Schärfe ins Spiel und wurde von den Gästen in Kombination mit der Blanc-Brillant-Cuvée sehr gut angenommen. Die Cuvée aus Muskateller-, Müller-Thurgau- und Riesling-Trauben überzeugte mit ausgeprägten Zitrusnoten, frischer Limette und einer feinen Würze, die sie dem Muskateller-Anteil verdankt.

Die Aromatik passte hervorragend zu der nach thailändischer Art zubereiteten Dorade Royale, die mit Chili und Knoblauch mariniert und mit Papaya-Salat sowie einer Mandel-Koriander-Creme auf einem angeflammten Bananenblatt serviert wurde.

Nach dem „Risotto con Frühling“ folgte „Drei Bohnen für das Lamm“, zu dem Franziska ihre neue 0,0%-Sparkling-Rosé-Cuvée einschenkte. Serviert wurde eine marinierte, über Holzkohle gegrillte Lammhüfte auf einem Gelee aus weißen Bohnen.

In Szene gesetzt wurde das Lamm mit einem lauwarmen Salat aus Schüttelbohnen und gewürfelten Birnen sowie einem eiskalten Klecks Bohneneis. Eine ebenso ungewöhnliche wie spannende Komposition, zu der der frisch-fruchtige Rosé sowohl optisch als auch geschmacklich hervorragend passte.

KRÖNENDER ABSCHLUSS
Franziskas letzter Wein des Abends war ihre elegante Muskateller-Secco-Cuvée „Mousscade Blanc“, zu der die Küchenmeister den Dessertgang „Ha Nu Scho“ zauberten. Serviert wurde eine mit Haselnüssen bestreute Haselnusswaffel, unter der sich Schokomousse und frische Erdbeeren verbargen.

Das Zusammenspiel der exotischen Aromen der Muskateller-Cuvée mit den bittersüßen Haselnussnoten der Waffel und der Creme erwies sich als ausgesprochen stimmig. Frucht, dezente Restsüße und die nussigen Aromen ergänzten sich auf harmonische Weise und sorgten für einen überzeugender Abschluss des Menüs.

Ein alkoholfreies Fine-Dining-Erlebnis in Zusammenarbeit mit dem Kaiserhof – ein mutiger Schritt von Franziska, der zeigt, wie viel Leidenschaft, Vision und Feingefühl in ihrem Verständnis von Genuss steckt. Mit diesem besonderen Abend wagt sie etwas Neues und beweist eindrucksvoll, dass großer Geschmack keine Promille braucht.

Und für alle Kulinarik-Liebhaber unter Ihnen lohnt sich ein Besuch des Kaiserhofs in Guldental. Dort erwarten Sie nicht nur kulinarische Genusserlebnisse, sondern auch vielfältige Möglichkeiten, praxisnahes Wissen und wertvolle Einblicke rund um die Welt der Kulinarik zu erhalten.

Mit ihrem Unternehmen IAMNOTWINE hat Franziska das erste female-founded Start-up für alkoholfreie Premiumweine und Sparkling-Alternativen in Deutschland gegründet. Bereits bei den 2024 World Alcohol-Free Awards wurde sie für ihre Produkte mit einer ersten renommierten Auszeichnung geehrt.


Seit der Gründung vor genau drei Jahren erfreuen sich Franziskas IAMNOTWINE-Kreationen deutschlandweit großer Beliebtheit und überzeugen als genussvolle alkoholfreie Alternative für jeden Anlass.
Das Sortiment umfasst mittlerweile fünf sorgfältig entwickelte Produkte – von Rosé und Weißwein bis hin zu prickelnden Sparkling-Varianten.
Mehr Informationen zu ihren Produkten sowie spannende Einblicke in Franziskas Geschichte und ihre Vision finden Sie auf der IAMNOTWINE Homepage.



